7 Gründerinterviews von der StartupCon 2016 ☀ In Audio- und Textform

Du willst dich von neuen Geschäftsideen inspirieren lassen? Erfahren, wie andere Gründer ihre Idee umsetzen? In Text- oder Audio-Form?

In dieser Folge präsentieren wir dir sieben Kurzinterviews mit Gründern, die wir am 27.10.2016 auf der StartupCon 2016 in Köln getroffen haben. Und wenn du das eine oder andere Interview nochmal nachlesen willst, bieten wir dir exklusiv in dieser Ausgabe alle sieben Interviews zum Nachlesen an.

Bitte bewerte jetzt unseren Podcast auf iTunes, damit Startupradio.de bekannter wird und wir dadurch neue Interviewgäste für den Startupradio.de-Podcast gewinnen können.

Diese Folge ist mit Kapitelmarken versehen: Mit der richtigen Podcast-App (z.B. Antennapod für Android oder iCatcher für iOS) kannst du dank der Kapitelmarken direkt zu den Interviews springen.

Interview-Übersicht:

  1. [00:23] Sergej von alcandia aus Berlin im Interview: Der Zweitmarkt für Reisen [Zum Textinterview]
  2. [05:00] Valerian von eMio aus Berlin im Interview: Elektrorollersharing [Zum Textinterview]
  3. [07:20] Simon von freety.guide aus Darmstadt im Interview: Audio-Guide für Stadtrundfahrten in Bus und Bahn [Zum Textinterview]
  4. [09:41] Tim von MINID Internet (All Ventures) aus Berlin im Interview: Investorensuche leicht gemacht [Zum Textinterview]
  5. [18:13] Max von SUCKIT aus Köln im Interview: Das Eis das knallt [Zum Textinterview]
  6. [24:20] Martin von surpriseme aus Katzweiler (Kaiserslautern) im Interview: Macht digitales Schenken zum Erlebnis [Zum Textinterview]
  7. [26:46] Jan von Easy Car Pay aus Köln im Interview: Bargeldloser Bezahldienst im Gebrauchtwagenmarkt [Zum Textinterview]

alcandia im Interview:

Kirill: Stell dich bitte kurz vor. Wer bist du? Was machst du?

Sergej: Hi, ich bin Sergej. Ich bin aus Berlin und habe das Startup alcandia mit zwei anderen Kollegen aus dem Studium gegründet. Wir sind ein Marktplatz für stornobedrohte Reisen. Das heißt, wenn jemand seine Reise nicht antreten kann – Pauschalreise, Kreuzfahrt, Hotel, was auch immer – kann er sie bei uns inserieren. Wir suchen einen Ersatzreisenden, bewerben die Reise über diverse Portale und Partner und wenn ein Ersatzreisender gefunden wurde, profitiert der, der die Reise verkaufen musste und der neue Reisende spart viel Geld beim Last Minute-Schnäppchen.

Kirill: Bevor du das Startup gegründet hast, was hast du vorher gemacht?

Sergej: Ich habe nach dem Bachelorstudium erst einmal als Unternehmensberater in Frankfurt gearbeitet. Habe danach ein MBA an der WHU gemacht und war danach bei der Deutschen Bank und Procter & Gamble.

Kirill: Wie bist du auf die Idee gekommen?

Sergej: Die Idee entstand aus einer persönlichen Erfahrung. Nach dem MBA-Studium hatte ich eine Reise mit meiner Freundin in die Dominikanische Republik gebucht. Leider erkrankte mein Vater zwei Wochen vor der Abreise, so dass ich die Reise stornieren musste. Hatte 50% Stornokosten, das heißt, 1.500 € waren verloren. Und da dachte ich, es gibt bestimmt eine Möglichkeit, wie man die Reise weiterverkaufen kann, hatte jedoch keine Plattform gefunden und musste somit die Kosten tragen. Ich habe nachher weiter recherchiert und zwei Freunde aus dem MBA-Studium ins Boot geholt. Daraus entstand das Business. Jetzt haben wir Business Angels aus dem Berliner Kreis als Investoren für uns gewonnen und haben jetzt den Piloten erfolgreich durchgeführt und suchen weiter nach Kooperationen. Wir wollen unser Konzept deutschlandweit vorstellen, weil die meisten Bürger eigentlich gar nicht wissen, dass sie das Recht auf den Weiterkauf haben.

Kirill: Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Sergej: Das Geschäftsmodell ist eigentlich ganz einfach: Wir sind ein Marktplatz. Die, die nicht reisen können, kommen auf unsere Seite, laden die Buchungsbestätigung hoch, füllen ein paar Kleinigkeiten aus, wie Name, E-Mail-Adresse und dann geht die Reise eigentlich schon online. Wir bewerben die Reise über unsere kooperierenden Reisebüros, über unsere Facebook-Seite und andere Soziale Medien. Wenn ein Ersatzreisender gefunden wurde, kümmern wir uns um den Name Change, um den gesamten Prozess und wickeln das Geld auch treuhänderisch ab. Das heißt, es ist wirklich gesichert. Erst bei erfolgreichen Übermittlung der neuen Reiseunterlagen vom Reiseveranstalter bekommt der Verkäufer Geld und der Neureisende kann günstiger reisen.

Kirill: Wie geht ihr das Henne-Ei-Problem an?

Sergej: Wir sagen, der heutige Verkäufer ist der Käufer von Morgen und umgekehrt. Natürlich versuchen wir jetzt über unsere Partner, über Reisebüros, Menschen zu erreichen, die ihre Reise leider stornieren müssen, aus welchen Gründen auch immer. Meistgenannter Grund ist Krankheit, mit Reiserücktrittsversicherung oder ohne.

Kirill: Sorry, dass ich unterbreche, aber wie kommt ihr an die Reisebüros dran. Es gibt tausende kleine Reisebüros, es gibt natürlich auch große Reiseketten. Wie seid ihr da vorgegangen?

Sergej: Um genau zu sein, gibt es zehntausende Reisebüros in Deutschland. Viele davon von Veranstaltern selbst, die haben natürlich kein Interesse, Menschen zu helfen, die eine Reise stornieren wollen. Weil Reiseveranstalter die Reisen mehrmals wieder verkaufen. Deshalb haben wir uns auf unabhängige Reisebüros konzentriert, haben die wirklich alle einzeln angerufen und unser Konzept vorgestellt. Die Reisebüros profitieren durch einen Weiterverkauf, weil die ihre Provision behalten dürfen. Darüber hinaus haben wir auch Reiseversicherungen ins Boot geholt und den größten Teil der Reisebüros machen eigentlich Reisebürokooperationen aus. Das heißt, das ist ein Verband – da haben wir auch einen großen Partner gewonnen, die ihre Mitarbeiter bereits geschult haben. Wenn Kunden ins Büro laufen und eine Reise stornieren möchten, werden sie auf uns aufmerksam gemacht.

Kirill: Ihr nehmt 20% von dem vermittelten Verkaufswert?

Sergej: Wir nehmen 20% als Provision, erst bei erfolgreichem Weiterverkauf. Für das Inserieren selbst nehmen wir keine Gebühren. Uns entstehen natürlich dennoch Gebühren für Marketing und Personal, die wir aber wirklich erst berechnen, wenn wir einen Ersatzreisenden gefunden haben, um daraus wirklich eine Win-Win-Situation zu kreieren.

Kirill: Kann es Situationen geben, in dem das Ganze scheitert? Weil du sagtest, nur bei erfolgreicher Vermittlung.

Sergej: Dafür müssen wir klären, welche Reisen übertragbar sind. Übertragen kann man klassische Pauschalreisen wie Türkeireisen, Mallorca, Ägypten aber auch Kreuzfahrten und Hotels. Was man nicht übertragen kann, sind dynamisch paketierte Reisen, bei denen ein Linienflug mit drin ist, mit Lufthansa, mit Emirates, etc.. Diese Flüge können heute noch nicht übertragen werden. Der Verbraucherschutz klagt, aber die Lobby ist da ziemlich stark.

Kirill: Wie sieht eure Vision aus. Wo wollt ihr in einem Jahr stehen?

Sergej: Unsere Vision ist, in Europa schon bekannt zu sein, weil natürlich auch Frankreich und England sehr interessante Märkte sind aber auch Russland und die USA. Da recherchieren wir gerade und planen eine Expansion innerhalb Europas in den nächsten sechs bis acht Monaten; weltweit in den nächsten 12 bis 18 Monaten. Das ist unsere Vision, heißt, wirklich die erste Anlaufstelle für Reisen, die storniert werden müssen, sowie auch für Last Minute Schnäppchenjäger zu sein.

Kirill: Dann wünsche ich euch viel Erfolg und danke für das Interview.

Sergej: Vielen Dank!

eMio im Interview:

Jörn: Hallo ihr Lieben. Wir ihr an den Hintergrundgeräuschen hört, ist Startupradio.de mal wieder auf Tour. Dieses Mal sind wir in Köln auf der StartupCon und ich habe mir natürlich wieder einen Gast für euch eingefangen. Kannst du dich kurz vorstellen?

Valerian: Hallo, ich bin der Valerian. Ich bin einer der Gründer von eMio. Wir bieten in Berlin derzeit Elektroroller-Sharing an. Das funktioniert genauso wie bei Car2Go oder DriveNow aber eben mit Elektrorollern.

Jörn: Der Roller sieht ziemlich stylisch aus, wie die 60er-/70er-Jahre-Teile, die man so sieht. Kannst du uns etwas über den Roller erzählen und was steht softwareseitig bei euch hinten dran.

Valerian: Der Roller an und für sich, sieht erst einmal nach Retro aus aber ist unter der Haube ganz neu. Das heißt, er hat Elektroantrieb, hat zwei Lithium-Ionen-Batterien drin und man kann mit ihm eine Reichweite von 100 Kilometern erzielen. Wir haben dann selber noch eine Telematik Einheit eingebaut, damit man den Roller auch aus der Ferne zum einen Remote schließen und öffnen kann, aber eben auch alle möglichen Zustände des Rollers überprüfen kann. Wie das Ganze funktioniert ist, das auf dem Roller hinten noch eine Helmbox drauf ist. Diese Helmbox kann man elektronisch öffnen über eine App. Da hat man dann Zugriff, einmal zu den Helmen, die wir zum Roller mitliefern und auch noch zu dem Schlüssel für den Roller. Das heißt, man holt den Schlüssel raus und kann dann direkt losfahren.

Jörn: Normalerweise hat man früher immer bei diesen Rollern unter dem Sitz die Helme gehabt. Habt ihr da eine Einheitsgröße bei den Helmen und was ist bei euch unter dem Sitz verborgen?

Valerian: Unter dem Sitz befinden sich bei uns die Akkus. Wir haben nicht eine Einheitsgröße – wir haben zwei Helmgrößen, bei jedem Roller mit dabei, in unterschiedlichen Größen. Also es liegen zwei Helme bei jedem Roller in unterschiedlichen Größen bei. Dazu noch einmal Hygiene-Hauben, falls man sich davor ekelt, den Helm aufzuziehen.

Jörn: Sucht ihr noch nach Investoren?

Valerian: Definitiv. Also, gerne an mich, an valerian@emio.de schreiben, da sind wir jeder Zeit zu erreichen.

Jörn: Gerne mit einer Referenz zum Startupradio.de-Interview. Aktuell liegt unser Rekord bei 22 Stunden. Nach Veröffentlichung eines Interviews haben wir eine Anfrage von einem Investor erhalten. Vielen Dank.

Valerian: Danke auch.

freety im Interview:

Kirill: Zu Gast in Köln haben wir heute ein Heimspiel, mit jemandem, der aus Darmstadt bzw. Frankfurt kommt. Stelle dich bitte kurz vor.

Simon: Hallo, ich bin der Simon. Ich komme aus Frankfurt und beginne das Startup freety.guide noch zusammen mit zwei anderen. Wir machen eine App für Touristen, die bei Städtereisen die Stadt kennenlernen wollen. Wir bieten automatisierte Audioguides in Bus und Tram.

Kirill: Wie funktioniert das genau? Wie kann man sich das vorstellen?

Simon: Man lädt die App vorher runter, bevor man auf eine Reise geht. Lädt sich dann noch das Städtepaket herunter mit den Touren. Hat dann alles offline auf seinem Handy dabei, kann dann auch die Internetverbindung ausschalten. Dann zeigt einem die App, welche Linien aktiviert sind, wo es Touren gibt, wo es etwas Interessantes zu entdecken gibt. Wann auch die Busse und Trambahnen fahren. Man setzt sich einfach nur noch herein, drückt auf Start und bekommt dann automatisiert Audioguides anhand vom aktuellen Standort. Bekommt eben die Stadt erklärt, zu verschiedenen Themen, auch zu Nachtleben und Sehenswürdigkeiten und so weiter.

Kirill: Sehr interessantes Konzept. Wie bist du auf die Idee gekommen?

Simon: Als ich mit dem Fahrrad durch Frankfurt gefahren bin, ist vor mir ein Sightseeing-Bus gefahren. Ich habe mir meine Gedanken gemacht, warum der mir jetzt im Weg steht. Wie ich bei Städtetouren unterwegs bin und warum ich Sightseeing-Busse nicht gerne selbst benutze. Und bin dann darauf gekommen, weil Straßenbahnen gibt es eigentlich überall, die fahren schön elektrisch, leise, sind niemandem im Weg, wie ein Sightseeing-Bus. Ich glaube, dass diese App auch immer verfügbar sein kann, Tag und Nacht und nicht an die Betriebszeiten von diesen Bussen gebunden ist und das fand ich ganz charmant.

Kirill: In welcher Phase befindet ihr euch gerade?

Simon: Wir befinden uns noch in einer sehr frühen Phase. Wir haben zwar jetzt schon ein Inkubationsprogramm mit der ESA in Darmstadt begonnen. Befinden uns aber noch in der Konzeptentwicklung. Die ist zwar schon fortgeschritten, aber wir haben eben noch keine App live. Das wird Anfang nächsten Jahres dann folgen.

Kirill: In der ersten Phase startet ihr mit Darmstadt?

Simon: Genau.

Kirill: Wen sucht ihr aktuell?

Simon: Wir suchen gerade noch Partner, die sich auskennen im Bereich „lokales Marketing“. Natürlich auch im ganzen ÖV-Bereich und ganz aktuell suchen wir auch einen Entwickler im JavaScript-Bereich, mobile Apps und noch einen Praktikanten im Bereich Business Development. #00:09:14#

Kirill: Vielen Dank für das Interview.

Simon: Danke auch.

All Ventures im Interview:

Jörn: So, ihr lieben. Ich habe hier den nächsten Gast eingefangen. Stell dich doch einmal kurz vor.

Tim: Hallo ich bin Tim von MINID Internet. Wir sind heute hier vertreten mit unserem ersten Startup-Projekt, was wir als Company Builder aus Berlin im Januar gelauncht haben. Und zwar die Plattform AllVentures. AllVentures ist eine Plattform, wo wir Startups für Investoren listen. Das heißt, wir versuchen den Markt transparent zu machen, damit Investoren es leichter haben, gute Startups zu finden und es Startups leichter haben, neue Finanzierungen zu bekommen.

Jörn: Das hört sich ja grundsätzlich mal sehr toll an. Wie löst ihr dann das typische Plattformproblem, also, das ihr auf der einen Seite zu viele Investoren habt oder auf der anderen Seite zu viele Startups und zu wenige Investoren? Normalerweise ist das ja ein bisschen außer Balance. Ich kann mir vorstellen, in Berlin gibt es eine Menge Startups, die dort interessiert sind und vor allem, wie werden die auch auf euch aufmerksam. Also was sucht ihr? Unsere Zuhörer sind primär Startups. Wie löst ihr das Plattformproblem und was sucht ihr an Startups für eure Plattform?

Tim: Die Startups werden auf uns aufmerksam, indem wir auf Veranstaltungen wie heute vertreten sind. Wir sind auf Facebook und machen Content-Marketing. Sind darüber hinaus mit verschiedenen Verbänden aktuell zu Gange, haben z.B. mit Bitkom gesprochen. Sind in Berlin sehr viel unterwegs gewesen, haben aber auch bewusst versucht, über den Tellerrand zu schauen. Was gibt es in anderen Startup-Regionen in Deutschland? Welche spannenden Projekte gibt es dort? Berlin ist schon bekannt genug, wir wollen aber auch den Startups bei uns eine Chance geben und die präsentieren, die aus anderen Regionen in Deutschland kommen.

Jörn: Mal eine kurze Ausreißerfrage: Welche Startup-Region findest du PR-seitig etwas unterbeleuchtet, die aber unheimlich gute Startups hat, die in den Medien nicht auftauchen? Wer würde dir da in den Kopf kommen?

Tim:  Wir haben gemerkt, dass wir einen Nerv getroffen haben. Egal aus welcher Region wir die Startups ansprechen, sie sind dankbar, wenn wir sie ansprechen. Natürlich gibt es gewisse Regionen – ich möchte jetzt keine Region spezifizieren – aber wenn man beispielsweise nach Berlin schaut, alles was außerhalb der Landesgrenze von Berlin ist. Wildau, Potsdam sind beispielsweise Städte, wo sehr aktive Unis und Fachhochschulen sind, sehr große Gründerzentren, aber die in der täglichen Wahrnehmung in Berlin nicht wirklich vertreten sind. Es gibt glaube ich in Deutschland wahrscheinlich sehr viele Regionen außer das Ruhrgebiet, Frankfurt, München, Berlin und Hamburg, die nicht auf dem Schirm vieler Menschen sind, wo aber viel Potential steckt. Wo sehr viele Studenten und Menschen wohnen, die sich selbstständig machen wollen oder die vielleicht sogar schon ein cooles Unternehmen gegründet haben. Vielleicht auch das Problem haben, in ihrer Region Finanzierung zu finden. Das spannende ist, dass es umgekehrt, also aus Sicht der Investoren, noch viel extremer ist, als aus Sicht der Startups.

Jörn: Wie löst ihre jetzt das Problem für beide Seiten? Wie kriegt ihr dieses Plattform-Thema in den Griff, also das ihr auf der einen Seite genug Startups und auf der anderen Seite genug Investoren habt?

Tim: Startup-seitig sind wir da rangegangen, dass wir erst einmal bewusst darauf den Fokus gesetzt haben, Startups für unsere Plattform zu gewinnen. Eine Besonderheit auf unserer Plattform ist, dass für Startups keine Gebühren oder Provision entstehen. Wenn sich Gründer mit ihrem Startup auf unserer Plattform anmelden, erhöhen sie die Chance, gesehen zu werden, gehen aber keine Verpflichtungen ein. Wir haben mittlerweile ein Funding-Volumen für Startups von über 250 Millionen gelistet. Das heißt, wir haben jetzt eine Größe im Angebot und ein Sortiment an Startups verschiedener Branchen, dass wir über klassische VCs heraus, die wir zunächst adressiert hatten, jetzt auch einen ganz großen Markt in Deutschland angehen und das ist der Markt der Mittelständler.

Deutschland ist ein Land des Mittelstandes. Wir haben sehr viele Hidden Champions, Familienunternehmen, die in ihren Bereichen Weltmarktführer sind. Die haben aber noch viel stärker als die Startup-Szene das Problem, dass die gar keinen Zugang zu diesem Bereich haben. Wenn ich jetzt zum Beispiel ein Weltmarktführer bin, der in Baden-Württemberg in der Nähe von Stuttgart seinen Unternehmenssitz hat, wie relativ viele, die finden einfach gar keinen direkten Weg.

Nur wenn die einmal nach Berlin fahren, haben die keinen Zugang zu der Szene und die sagen: Okay, mit Berlin kann ich gar nichts anfangen, da kenne ich mich gar nicht aus. Mein Tagesgeschäft ist ein anderes. Ich manage mein Unternehmen, aber trotzdem hätte ich Lust, einmal Leute kennenzulernen und mich vielleicht auch mal zu beteiligen, Rat weiterzugeben und mit zu investieren.

Diesen Unternehmern ermöglichen wir über unsere Plattform erstmalig, einen Einblick in diesen Markt zu erhalten. Also ähnlich wie bei ImmobilienScout24 oder Immonet. Während man auf den Immobilien-Plattformen eine Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus sucht, geht man bei uns als Investor auf die Plattform und kann sich gegen eine geringe Nutzungsgebühr einen Überblick über die Startup-Szene in Deutschland verschaffen. Und wenn dann dort spannende Projekte findet, einfach direkt sagen: Ach komm, mit den Jungs oder Mädels, da möchte ich mich austauschen. Die möchte ich näher kennenlernen, schauen was die machen, vielleicht passt das ja. Dann kann man einfach direkt mit denen in Kontakt treten.

Jörn: Welche Startups sucht ihr jetzt für eure Plattform?

Tim: Seit Aufbau unserer Plattform haben wir uns auf Startups mit einem Beteiligungsvolumen von über 100.000€ konzentriert. Wir suchen Startup-Projekte, die z.B. forschungs- und produktintensiv sind. Die zu Beginn schon recht hohe Investitionen benötigen oder die Startups, die  erste Erfolge oder Ergebnisse am Markt vorweisen und sagen können: In dieser Form kann ich jetzt mein Geschäftsmodell verbessern, meinen Markt vergrößern, indem ich eine Finanzierung in der Höhe suche.

In den nächsten Wochen wollen wir uns auch verstärkt an Series-A und Series-B Kandidaten widmen, die schon gezeigt haben, dass ihr Modell erfolgreich ist und die gerade dabei sind, neue Funding-Runden anzugehen. Denen wollen wir eine Möglichkeit abseits der klassischen Wege aufzeigen, an Mittelständer ran zutreten, die sagen: Das finde ich spannend. Da möchte ich mich beteiligen.

Jörn: Du hattest gesagt, wohlwissend, dass ihr gerade im Aufbau seid, ihr habt in etwa 250 Millionen Euro Gesuche von Startup Seite nach Investition. Kannst du uns eine Größenordnung geben, wie viel Investitionen schon bei eurer Plattform gelaufen sind?

Tim: Wir sind dabei, dieses Modell umzusetzen. Die Sache ist die, dass wir keine Provision von den Startups nehmen. Das heißt, wir haben auch keine direkten Einblicke in den Transaktionsprozess der Startups. Wir könnten jetzt bei bestem Willen keine genaue Auskunft geben, weil die Beteiligung nicht über uns läuft, sondern die Beteiligung wird direkt zwischen den Gründern und dem Investor ausgemacht und die klären die Details untereinander.

Jörn: Gut, wunderbar. Vielen Dank und viel Erfolg.

Tim: Dankeschön und einen schönen Tag noch.

SUCKIT im Interview:

Kirill: Jetzt haben wir einen Gründer im Interview, den hat vielleicht schon der eine oder andere von euch im Fernsehen gesehen, aber stell dich doch bitte kurz selbst vor.

Max: Hallo zusammen, ich bin der Max, 31 Jahre alt, Gründer von SUCKIT und auch ein paar weiteren Unternehmen. Ich komme aus Köln und freue mich, mit dir ein bisschen zu quatschen.

Kirill: Erzähl doch einmal kurz, wie ist denn so dein Leben nach der Schulzeit verlaufen?

Max: Ich habe ein sehr unterdurchschnittliches Abitur, 3,3. Weil ich keinen Studienplatz bekommen habe, bin ich nach China ausgewandert…

Kirill: Was wolltest du studieren?

Max: Ich wollte BWL studieren, hatte aber nicht die finanziellen Möglichkeiten, an die WHU oder eine andere UNI zu gehen, weil der NC für zu niedrig war. Da bin ich nach China ausgewandert.

Kirill: Was hast du in China gemacht?

Max: In China habe ich vorwiegend den Plan gehabt, Chinesisch zu lernen und die Augen aufzuhalten nach irgendwelchen Businessmodellen. Das ist auch recht schnell passiert, nach ca. einem dreiviertel Jahr habe ich angefangen, Unternehmen dort aufzubauen.

Kirill: In welchem Jahr war das?

Max: Das war 2006. Da habe ich angefangen, es ist viel geworden. Wir haben maßgeschneiderte Textilien exportiert aus China nach Deutschland, auch Brautmoden, Schuhe. Alles, was man als Maßkonfektion fertigen konnte.

Kirill: War es gerade in den Jahren 2006, 2007 schwierig für euch die Qualitätsstandards einzuhalten?

Max: Man muss natürlich erst einmal davon ausgehen, dass das Qualitätsverständnis, was ich jetzt habe – und das ist ein sehr hohes, adaptiert werden muss auf so eine Produktion. Das war ein riesengroßer Schmerz, den ich auch nie noch einmal in meinem Leben durchlaufen würde in meinem Leben. Nachdem ich das schon einmal gemacht habe. Das war aber nicht die Qualität – um es vorweg zu nehmen, die es zum Scheitern verurteil hat, sondern eher logistische Themen, Vertriebsthemen – da war ich noch ein totales Greenhorn.

Kirill: Was hast du danach gemacht?

Max: Ich habe tatsächlich parallel dazu was Neues aufgebaut. Ich habe mich in China mit jemandem unterhalten, der Mietgarantien vergeben hat und die Idee von ihm so ziemlich 1 zu 1  nach Deutschland gebracht. Das Business ist mittlerweile schon fast 8 Jahre alt. Wir geben dem Eigentümer sozusagen eine Garantie, dass er seine Miete jeden Monat von uns bekommt und wir sorgen dafür, dass wir die Miete bekommen, dadurch, dass wir eigene Mieter finden. Um es ganz platt zu sagen: Wir mieten eine Wohnung an und vermieten sie teurer weiter.

Kirill: Okay. Und was machst du heute?

Max: Ich bin seit ca. zweidreiviertel Jahren dabei, die Firma SUCKIT aufzubauen. Wir machen Eis mit Alkohol. Weil es die Idee auf dem deutschen Markt noch nicht gab, habe ich mir zwei starke Partner gesucht und die Idee einfach umgesetzt.

Kirill: Was heißt denn „einfach gemacht“? Einfach ist nichts im Leben.

Max: Ich bin hergegangen und hab mir erstmal zwei Partner gesucht, weil ich das Know-how weder vertriebs- noch werbetechnisch hatte, um so ein Produkt umzusetzen. Dann haben wir die ersten Mixturen erstellt, die ersten Drinks gemixt.

Kirill: Habt ihr die Mixturen zu Zuhause selbst gemischt?

Max: Ja, ganz klassisch bei einem von meinem Mitgründer in der Firma haben wir das gemixt und eingefroren, durchprobiert, uns auf Sorten festgelegt und haben dann tatsächlich Anfang 2014 am 01. April die erste Produktion vom Band laufen lassen. Ohne zu wissen, wo die Reise eigentlich hingeht.

Kirill:     Wir habe es schon erwähnt: du warst in der TV-Sendung die Höhle des Löwen. Wie war’s? Wie hat sich die Lage nach der Ausstrahlung entwickelt?

Max: Die Höhle der Löwen hat sich auf der StartupCon vor einem Jahr, also genau dort, wo wir jetzt sind, ergeben. Ich bin jemand, der sehr impulsiv und spontan ist. Habe Jochen Schweizer gesehen und habe mir gedacht: Irgendwie ist die Sendung Höhle der Löwen nicht schlecht. Bin dann auf ihn zu und gesagt: Jochen, pass auf, hast du kurz Zeit? Kann ich dir mein Business vorstellen? Und dann hat er sofort gesagt: Ja, kein Problem. Das habe ich dann getan und er sagte: Bewirb dich mal, ich werde es intern noch einmal weitergeben. Er hat mir dann auch den Kontakt zur Aufnahmeleitung gegeben, sehr korrekt und sehr nett.

Im Dezember fanden schon die ersten Dreharbeiten statt, also Pre-Drehs, wo es um Kameratauglichkeit und den ganzen Klimbim geht. Im März, vielleicht auch April, war die Kiste dann auch schon abgedreht. Was hat sich danach verändert? Das werde ich immer gefragt, ist ja auch logisch. Wir haben mit SUCKIT 2016 schon eine Million Eis verkauft, bevor wir ausgestrahlt worden sind. Es war so, dass wir unser Jahresziel schon erreicht hatten, bevor wir ausgestrahlt worden sind.

Die Höhle der Löwen hat unser Business einfach katalysiert. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir unserer Linie treu bleiben werden und ziehen es nach wie vor durch. Fakt ist aber auch, dass die Sendung von 3 Millionen Menschen gesehen wurde. Daraufhin haben wir viele E-Mails erhalten. Wir haben jede einzelne E-Mail beantwortet und haben trotzdem unsere Handschrift durchgezogen, ohne uns irgendwie rechts oder links beeindrucken zu lassen.

Kirill: Wie sehen die nächsten Schritte für euch aus?

Max: Unsere Roadmap sieht weiter vor, dass wir – das klingt jetzt sehr salopp – einfach weiter Gas geben. Wir sind keine Firma, die sagt, im nächsten Monat muss der Meilenstein erreicht sein, im übernächsten Monat der.

Kirill: Kurz dazwischen gegrätscht: Wie sieht eure Visionen für ein Jahr aus?

Max: In einem Jahr möchte ich gerne in Deutschland eine flächendeckende 50% Verfügbarkeit in den Filialen erreichen.

Kirill: Vielen Dank für das Interview.

Max: Gerne.

surpriseme im Interview:

Kirill: Jetzt sprechen wir mit einem Startup, was den Schmerz angeht, jemandem etwas zu schenken, aber mit Freude und viel Spaß. Hallo, wer bist du und was machst du?

Martin: Hallo, ich bin Martin Hanke. Geschäftsführer der Go4Seven GmbH und unser Produkt heißt surpriseme.

Kirill: Bevor wir zu surpriseme kommen, kurz zu deinem Hintergrund. Was hast du vor surpriseme gemacht?

Martin: Ich habe vorher als Produktmanager in verschiedenen Softwarehäusern gearbeitet.

Kirill: Was ist surpriseme?

Martin: surpriseme ist eine virtuelle Geschenkverpackung. Das heißt, wenn ich heute jemandem zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Geschenk machen möchte, zum Beispiel einen Gutschein, dann habe ich nur die Möglichkeit, den per Email oder WhatsApp zu verschicken – das sind sehr direkte Medien.

Wir haben eine digitale Geschenkverpackung entwickelt, da kann ich das ganze Geschenk personalisieren, ein Video dazu mitaufnehmen, Bilder dazulegen, persönliche Grußworte schreiben. Verpacke das Ganze virtuell und suche eine schöne Geschenkverpackung aus.

Kirill: Was heißt denn das?

Martin: Verpacken heißt, ich kann mit der App mir verschiedene Geschenkboxen tatsächlich aussuchen. Das sind am Ende 3D-Objekte, das heißt, der Beschenkte bekommt über die App oder die Weboberfläche die Möglichkeit, mit dem Geschenk herumzuspielen und wir haben auch das echte Feeling eines echten Geschenkes mit reingepackt, soll heißen, du kannst in der App rascheln, das heißt, du raschelst an deinem Handy und hörst dann eben Hinweistöne, was in dem Geschenk drin sein könnte. Einfach, um diesen Vorfreudeeffekt noch einmal zu steigern. Wir haben ein Zeitschloss noch mit dran, das heißt, ich kann steuern, wann sich mein Geschenk öffnet.

Kirill: Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen?

Martin: Wir hatten selbst das Problem, dass wir gerne digitale Inhalte verschenken wollten. Selbst, wenn es nur ein Gruß ist, da muss ja noch nicht einmal eine PDF dranhängen. Ein Gutschein per E-Mail ist mir einfach zu langweilig und es geht unter.

Kirill: Kann man die App schon testen?

Martin: Jawohl, wir sind im Google Play Store und im Apple App Store verfügbar.

Kirill: Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Martin: Wir bleiben für Privatkunden kostenfrei. Wir integrieren uns in bestehende Shopsysteme und bieten für Geschäftskunden besondere Leistungen an, damit man uns als Marketingtool weiter einsetzen kann und in seinem Brand in einem surpriseme-Channel auch kontinuierlich seine Fans beschenken kann.

Kirill: Wenn sucht ihr aktuell? Oder was sucht ihr?

Martin: Wir sind natürlich auf der Suche nach neuen Geldgebern, wie jedes Startup.

Kirill: Okay, vielen Dank für das Interview.

Martin: Gern.

Easy Car Pay im Interview:

Kirill: Wer schon einmal online ein Auto ver- oder gekauft hat, kennt bestimmt diesen Schmerz. Aber auf die Idee kommen wir gleich. Hallo, wer bist du und was machst du?

Jan: Hallo, ich bin Jan Hardorp. Ich bin Gründer und CEO von Easy Car Pay. Easy Car Pay gibt es seit Mitte letzten Jahres als Unternehmen. Wir sind seit Juni dieses Jahres im Markt. Vorher war ich bei Ströer in Köln.

Kirill: Wer Ströer noch nicht kennt, was machen die?

Jan: Ströer ist der Marktführer in Deutschland für Plakatwerbung, inzwischen auch für Vermarktung von digitalen Werbeträgern, war dort acht Jahre verantwortlich für Marketing und  Vertrieb. Danach habe ich Private Equity gemacht. Erste Gehversuche im Bereich der digitalen Wirtschaft und seit letztem Juni dann Easy Car Pay.

Kirill: Was ist denn das genau?

Jan: Easy Car Pay kann man vielleicht so zusammenfassen: Es ist das Onlinezahlungsmittel für den Kauf von Fahrzeugen. Denn, jeder, der mal einen Gebrauchtwagen gekauft hat, weiß, dass er eigentlich nur mit Bargeld bezahlen kann. Das ist sehr unangenehm. Außerdem ist es heute schwieriger geworden Bargeld zu beschaffen bei den Banken. Die haben meist Vorlaufzeiten und das Bargeld dann zum Verkäufer zu transportieren, ist ehrlich gesagt sehr mühsam. Wenn man den ADAC oder die Verbraucherschutzverbände fragt, sagen die immer: Bargeld ist der einzige Weg, denn die Alternative ist, dem Verkäufer, dem Händler das Geld vorab zu überweisen. Und das ist eben bei einem Zug-um -Zug-Geschäft, das ist nämlich ein Autogeschäft, keine gute Idee.

Kirill: Und wie löst ihr das Problem?

Jan: Wir bieten eine mobile Bezahllösung an, die natürlich sicher ist, das ist die Grundvoraussetzung. Wir sind also im Grunde genommen ein BaFin-regulierter Bezahldienst, entsprechen allen Standards, denen auch große Banken im Sinne eines Onlinebankings gerecht werden und bei uns können Käufer und Verkäufer sich einigen, über Easy Car Pay zu bezahlen.

Der Käufer zahlt das Geld zunächst bei uns auf ein Treuhandkonto ein, entweder über eine Überweisung oder Giropay oder eine Sofortüberweisung, das kann er sich aussuchen. Die meisten machen tatsächlich eine klassische Onlineüberweisung. Wenn das Geld bei uns angekommen ist, kriegen Käufer und Verkäufer eine SMS und eine E-Mail, in der gesagt wird: Jetzt könnt ihr das Auto übergeben. Dann treffen die sich – natürlich gibt es die Möglichkeit, den Preis noch einmal abzusenken, wenn das Auto tatsächlich nicht so ist wie erwartet, das passiert in sehr vielen Fällen, in der realen Welt auch – und wenn man sich dann einig ist, gibt der Käufer wie beim Onlinebanking die mTAN ein und in der Sekunde wird über eine technische Schnittstelle, die Überweisung von uns automatisch an den Verkäufer gesendet. Er bekommt von uns die Zahlungsbestätigung und natürlich auch die Zahlungsgarantie, dass das Fahrzeug bezahlt wurde und kann guten Gewissens dem Käufer das Auto übergeben.

Kirill: Zwei Abschlussfragen zum Ende: Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Jan: Wir nehmen eine Gebühr. Die ist relativ gering.

Kirill: Wie sieht die Gebührenstruktur aus?

Jan: Wir nehmen eine Gebühr von 30€ für Fahrzeuge bis 10.000€ und 50€ bis 40.000€ und 100€ für alles darüber. Das ist, wenn man sich mit Bezahlsystemen im Internet auskennt, gering: Die meisten nehmen mindestens 1% und da sind wir mit unseren 30€ wettbewerbsfähig und den meisten Kunden ist dieser Sicherheitsaspekt die 30€ auch wert.

Kirill: Wo steht ihr jetzt und wen oder was sucht ihr?

Jan: Wir sind jetzt seit Juni im Markt. Wir kriegen gutes Feedback von den Nutzern. Wir brauchen jetzt natürlich auch Bekanntheit auf der einen Seite im Privatmarkt. Dazu brauchen wir mit Sicherheit Geld, um auch mehr Werbung zu machen. Auf der anderen Seite sind auch viele Händler, die sich für uns interessieren. Das heißt, wir investieren jetzt in den Händlervertrieb, das machen wir selber, und auch darüber schaffen wir Bekanntheit. Im Moment bieten 7 von 10 Händlern, die wir ansprechen,  Easy Car Pay an und dadurch werden wir auch über den Händlervertrieb eine Bekanntheit erlangen. Wenn man C2C und B2C parallel machen könnte, wären wir schneller am Ziel.

Kirill: Vielen Dank für das Interview.

Jan: Gerne.

Kommentieren